Hamm' wir alles - Ein Stadtteil wird kreativ
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haben vorbei geschaut

Herzlich willkommen bei Hamm' wir alles!

Na klar! Hamm hat alles! Trotzdem, manches könnte besser sein und vieles ist nicht so bekannt.

Da dachten wir uns, das muss ja nicht so bleiben und ergreifen die Initiative.

Also was kann getan werden, damit sich unser Stadtteil selber findet, kreativ, aktiv und noch attraktiver für Kunst und Kommerz wird?

Dazu gibt's vielfältige Ideen und mittlerweile auch einige aktive Gruppen, die sich auf dieser Seite vorstellen:

 

Zudem gibt's auch auf den anderen Seiten Interessantes zu finden:

Wohin in Hamm? Termine bitte selber eintragen.

Gastronomie & handel Angebote und Ankündigungen bitte selber eintragen.

Das schwarze brett Infos, Kleinanzeigen usw.

 


 

 

Die „Grünen Hammer

Eine Gruppe der Initiative „Hamm’ wir alles“ - Stadtteilinitiative Hamm e. V.

Die Gartengruppe der Stadtteilinitiative „Hamm’ wir alles“ wurde im Jahr 2011 gegründet. Von der Idee des „urban gardening“ inspiriert, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, für die Menschen aus unserem Stadtteil eine Art Mitmach-Garten zu schaffen.

Warum ein Stadtteilgarten?

Das Gartenprojekt direkt im Stadtteil bietet Menschen die Möglichkeit, ganz praktisch ihr Wissen über Pflanzen und ökologische Zusammenhänge zu erweitern. Darüber hinaus ist der Garten ein Ort, wo sich unterschiedlichste Menschen treffen und sich besser kennen lernen können. Wir wollen hier insbesondere auch Kinder und Jugendliche dazu animieren, sich an der Gestaltung ihres Lebensraumes aktiv zu beteiligen.

Wo findet man den Stadtteilgarten?

Griesstraße / Ecke Perthesweg, neben der Stadtteilschule Griesstraße

Am Wochenende ist bei schönem Wetter fast immer jemand da. In der Woche sind auch oft Leute vor Ort. Einfach vorbeikommen oder sich anmelden.

Hammer Abendbrot (ab 17 Uhr): Jeden 1. und 3. Freitag im Monat laden wir uns und andere zum gemeinsamen Essen ein -> Wir ernten gemeinsam das was wir essen wollen. Zusätzlich sollte Brot, Butter, Quark, Joghurt, Öl und Essig mitgebracht werden um den Geschmack der Pflanzen zu veredeln. Nächster Termin ist der 20. Juli ab 17 Uhr.

Wer macht schon mit?

Ambulante Maßnahmen Altona e.V., Fielmann, Gartenbauamt im Hammer Park, Greg Beck von Jacques' Wein-Depot, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Rückenwind e.V., Schule Griesstraße, Stadtteilinitiative Hamm e.V., Stiftung Wohnungsbaugenossenschaft v. 1904 und viele Anwohner und Interessierte.

 

 

Wer kann mitmachen?

 

Alle die Lust haben im Garten zu sein ob beim Gärtnern, Ernten oder einfach um sich auszuruhen und zu entspannen. Es gibt viele nette Menschen, Spaß und ein herrliches Stück Grün in der Stadt, wo man auch mal die Seele baumeln lassen kann.

 

 

Ansprechpartnerinnen:

 

Gudrun Glöckner, Tel.: 040 30 89 77 77; Mail: info@krautwerke.de

Susanne Buhl, Tel. 0179 - 7651881, Mail: susanne.buhl@spdfraktion-hamburg-mitte.de 

 


Hamm`se Zivilcourage

Die Initiative gründete sich im Jahr 2000 als Reaktion auf den feigen und rassistisch motivierten Mord an einem jungen Menschen in Brandenburg.

Seither treffen sich über die Buchhandlung Seitenweise Menschen aus Institutionen, wie Kirchen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen sowie engagierte Bürger/innen aus Hamm, um mit Veranstaltungen einen gesellschaftlichen Beitrag zur Solidarität und Toleranz zu vermitteln.

Mit dieser Art von Selbstverständnis wurden und werden Veranstaltungen zu aktuellen Themen mit prominenten Referenten initiiert, die über den Stadt- teil Hamm hinaus Aufmerksamkeit erfahren. Die Themen der Veranstaltungen sind vielschichtig und immer mit aktuellem Bezug. Sie ermöglichen so, sich mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander zu setzen, insbesondere dann, wenn es um Zivilcourage geht und Standpunkte kritisch zu beleuchten sind.

Auf die Veranstaltungen wird öffentlich hingewiesen. Die Besucherzahlen haben den Bedarf an derartigen Veranstaltungen im Stadtteil bestätigt.

 

Kontakt: Elke Ehlert, Buchhandlung Seitenweise, Tel. 040 - 201 203

 


 

Wer alt geworden ist und darauf achtet, der kann beobachten, wie trotz dem Schwinden der Kräfte und Potenzen ein Leben noch spät und bis zuletzt mit jedem Jahr das unendliche Netz seiner Beziehungen und Verflechtungen vergrößert und vervielfältigt und wie, solange ein Gedächtnis wach ist, doch von all dem Vergänglichen und Vergangenen nichts verloren geht.

Herrmann Hesse aus "Weihnachtsgaben" 1956

 

 

 

Biographie-Gruppe

 

 

 

Die Biographie-Gruppe Hamm möchte den Lebensweg einiger alter Menschen in Hamm sichtbar machen und aufschreiben. Wir möchten damit diese Menschen und ihre Lebensleistung würdigen. Jedes Leben ist einzigartig. In erzähltem Leben können Angehörige, Freunde und Nachbarn vielleicht Neues, vielleicht Vertrautes, vielleicht bisher Unerhörtes voneinander erfahren.

Wir planen, diese Lebensläufe in einer Broschüre zu veröffentlichen und damit einem breiten Hammer Publikum zugänglich zu machen. Als Untergruppe von „Hamm wir alles“ möchten wir auf diese Weise zur Vernetzung im Stadtteil beitragen (so dass Menschen in Hamm ihre Nachbarn kennenlernen können).

Wir sind eine kleine Gruppe von InterviewerInnen und haben gerade erst mit unseren Befragungen unserer Gesprächspartner begonnen. Auf ein gedrucktes Werk müssen Sie also noch ein Weilchen warten.

 

Kontakt: Beatrix Holtmann, Buchhandlung Seitenweise, Tel: 040 - 201 203 

 


 

 

Stolpersteine in Hamm I

Amanda und Hermann Tietz

In Hamm liegen 182 Stolpersteine. Die Verlegung der ersten vier wurde von Angehörigen veranlasst. Die Ausstellung „Kirche Christen Juden“ in der Dreifaltigkeitskirche gab 2004 den Anstoß, systematisch nach Opfern der NS-Verfolgung in Hamm zu forschen. Die Überraschung war groß, als sich die Zahl von ca. 150 jüdischen Opfern ergab.

In einem Arbeiterstadtteil wie Hamm musste es Opfer politischer Verfolgung geben, doch gestaltete sich die Feststellung von Namen und Adressen als schwierig. Bis jetzt sind zwölf identifiziert und mit Stolpersteinen gewürdigt.

Amanda Tietz

 

Die Initiative „Hamburg auf anderen Wegen“ forschte nach dem Schicksal von Schwulen und übernahm die Patenschaften für die Stolpersteine, z.Z. sind es drei. Obwohl einer der vier ersten Steine einem Euthanasieopfer gewidmet war - Dorothea Kasten -, wurde es erst kürzlich möglich, Stolpersteine für sieben weitere Personen. Die Scheu von Angehörigen, sich zu ihnen zu bekennen, ist noch sehr groß.

Hermann Tietz

 

Diese Form des Gedenkens überzeugt viele Hammer Bürger/innen so sehr, dass viele Steine glänzen, weil sie regelmäßig geputzt werden. Für „Putzpaten“ gibt es jedoch noch viel zu tun.

„Aimée und Jaguar“ im Hamburger Osten

Die Landeszentrale für politische Bildung hat eine Begleitbroschüre mit Biographien herausgebracht, sie auf die Website „Stolpersteine in Hamburg“ gestellt und durch eine App erschlossen. Die Broschüre enthält auch einen Aufsatz über Erna Kisch, Schwägerin des Journalisten Ernst Erwin Kisch, die in einer Beziehung mit einer „Arierin“ lebte, und über die Familie des ehemaligen Senators Max Mendel.

 

Hamm' wir alles  | mail@hammwiralles.de